AIPRINTGEN WIKI · №32
Was kostet ein 3D-Druck? Eine praktische Kalkulationsformel
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Kurzantwort. Der Preis kann Material, Maschinenzeit, Strom, Modellvorbereitung, Nachbearbeitung, Verbrauchsmittel, Ausschussreserve und Marge umfassen. Der Preis eines Gramms Filament ist nicht der Preis eines fertigen Bauteils.
Zwei Aufträge mit gleicher Masse können sehr unterschiedlich kosten. Einer druckt ohne Stützen und ist in einer Minute abgenommen; ein anderer belegt die Maschine einen Tag, braucht manuelle Stützen, Schleifen oder einen Wiederholungsdruck. Kalkulieren Sie jeden Posten einzeln.
Grundformel
Für die interne Kalkulation gilt als Startpunkt:
Herstellkosten = Material + Maschinenzeit + Energie + Verbrauchsmittel + Arbeit + Ausschussreserve + Verpackung.
Verkaufspreis = Herstellkosten + Steuern oder Gebühren + Marge.
Praktischer nächster Schritt: 3D-Druckkosten berechnen
Jeder Wert muss aus Ihren Werkstattdaten stammen. Übernehmen Sie keinen fremden Maschinenstundensatz ohne Auslastung, Wartung und regionale Kosten.
Material
Berechnen Sie Material nach der geslicten Masse inklusive Stützen, Reinigungstürmen und erwartetem Abfall. Für FDM:
Spulenpreis / Spulengewicht × Materialschätzung des Slicers.
Bei Resin kommen Waschverluste, Stützen, Wannenrest und Filter hinzu. Die Modellmasse ohne Stützen unterschätzt den Auftrag.
Maschinenzeit und Abschreibung
Ein Maschinenstundensatz sollte Verschleiß, Wartung und unproduktive Zeit decken. Ein einfacher Ausgangspunkt:
(Kaufpreis der Maschine + erwartete Reparaturen) / geplante Produktivstunden.
Berücksichtigen Sie zusätzlich den belegten Produktionsslot. Ein langer Druck blockiert Kapazität und trägt auch bei wenig Material ein größeres Ausfallrisiko.
Arbeit und Nachbearbeitung
Erfassen Sie Modellprüfung und -reparatur, Slicer-Einstellung, Stützentfernung, Waschen und Nachhärten, Kleben, Schleifen, Grundieren, Lackieren, Kundenkontakt und Verpackung.
Automatisierter Druck bedeutet nicht null Arbeitszeit. Bei Einzelanfertigungen kann die Vorbereitung teurer als der Kunststoff sein.
Ausschussreserve
Führen Sie Ausfallstatistiken je Produktklasse. Benötigen komplexe Miniaturen gelegentlich einen Neudruck, kalkulieren Sie eine datenbasierte Reserve. Belasten Sie nicht einen Kunden mit allen Versuchen, unterstellen Sie aber auch keine perfekte Produktion.
Führen Sie bei einem neuen Modell zuerst einen Test durch und vereinbaren Sie Risiko und spätere Änderungen separat.
Marktneutrales Rechenbeispiel
Angenommen, der Slicer zeigt 120 g und neun Stunden. Tragen Sie aktuellen Materialpreis, internen Maschinenstundensatz, 25 Minuten Bedienzeit, Verpackung und Reserve ein. Modellierung oder Generierung ist eine eigene Position, wenn nur ein Foto geliefert wurde.
Veröffentlichen Sie eine Formel und ein editierbares Beispiel statt eines Universalpreises: Material, Löhne, Strom und Nachfrage ändern sich nach Markt und Datum.
Fallbeispiel: persönliche Figur
Digitale Generierung kann Bildhauerzeit sparen, doch Auswahl, Mesh-Korrektur, Basis, Test, Druck und Finish bleiben. Trennen Sie „3D-Modellvorbereitung“, „Druck“ und „Finish“ im Angebot. So versteht der Kunde den Wert und das Modell kann ohne Doppelberechnung wiederverwendet werden.
Fehler und Grenzen
Behandeln Sie Strom nicht als einzigen Overhead, rechnen Sie nicht nur die fertige Masse ohne Stützen und vergessen Sie Gebühren oder Versand nicht. Zu niedrige Preise verhindern Ersatzdrucke; hohe unerklärte Preise schaffen Misstrauen. Medizinische, technische und zertifizierte Teile brauchen eine eigene Prüfung.
Häufige Fragen
Was kostet ein Gramm 3D-Druck?
Wie kalkuliere ich einen Auftrag nach Foto?
Soll eine fehlgeschlagene Generierung berechnet werden?
Wie lassen sich Kosten senken?
Fazit
Transparente Kalkulation trennt Material, Maschinenkapazität und Facharbeit. AIPRINTGEN kann die Modellerstellung verkürzen; das physische Produkt braucht weiterhin eine vollständige Rechnung bis zur Verpackung.
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